Full text: Klang Recycling Skulptur

we~n Sehen das Objekt der Wahrnehmung vereinzelt und identi- fiziert (es erhält die logische Möglichkeit, für etwas Eigen- ständiges gehalten zu werden), so wird es dur~h das Hören präsent. Wenn wir uns nicht durch semantische Mittel von der Klangquelle abtrennen, nimmt der Klang den gleichen Raum ein wie wir, er erlangt eine unmittelbare Präsenz. Wenn unsere körperliche Wahrnehmung in unserem Empfinden von akusti- schem Raum verwurzelt ist, wird der präsente Klang zu einem Teil unseres Körpers. 'Let us assume that every spatial object consists of infinitely many points, then it is clear that Icannot mention all these by name when I speak of that object. Here then would be a case in which I cannot arrive at the complete analysis in the old sense at all.' My concern for divergencies created by changing aural per- spectives did not arise out of wandering around concert halls during musical performances, but from wandering throughevery- 'L- ?~y 7nvironments where it is the norm to be moving towards or . ,away from sources of sound. ··· ... l ' I ( Klänge nehmen wir uns herum - •• ~ .1:1 (I (. -. . ." ~. . Raum ein wie dreidimensionale Objekte, 'um die bewegen können. Wenn wir mit'~ff~~~~ Aug~n um ,,,.1, ' ,_ ,',. "sound sculpture is a medium based on evironmental models of sound where the essential form is not identified with the ,~~ysi?al limits of the sounding body, but with the physical ; ! ~ limits of the space being made to sound. etwas herumgehen, erkennen wir klar die sich verändernden , I • ·i. i (... ) f f" • ~ .,. Trennungslinien, die uns zeigen, wo Dinge und K'örpe'r "begin- . _. ~ i .;,' -- • J. .. ... nen und enden. Wenn wir mit geschlossenen 'Augen um etw~s ,''.:",1: '"'- Klingendes herumgehen, können wir das eig':~~;~i~e'd~{u'ih er- leben, den Klang mit uns zu tragen. The_se~se of time is that of a continuum; without apparent beginning, middle or end. The sound is not conceived as a logical structure unfolding in time but as apresence. 'lasting .:} .: ..:; 1 0., sounds leaving from different places and forming sounding a sculpture which lasts' (12) j . )-f. Raum läßt die Verschleierung eines uns nahen Klanges d~rch- sichtig werden, sobald wir weite~ entfernt sind. r·\ . ~ , ' Musikalisches Hören, als semantische Interpretation von Klang- ereignissen, faßt diese als gleichzeitig statfi~dende Bezie- hungen zwischen Klängen auf, die in einem ide~ien Punkt im Raum zusammenlaufen. Die meisten Partituren sind von dieser idealen Perspektive aus geschrieben word~~ und machen keine Angaben zu Veränderungen bezüglich des Raumklangs, den Zu- hörer an verschiedenen Orten von derselben MusikauffUhrung

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