Full text: Lübeckische Anzeigen 1805 (1805)

ara 
  
Die am 2. Mirz erfolgte olücliche Entbindung 
ü 
meiner Iı:cben Aray von ein. Zohn, ae1ge ıD allen 
meinen Berwandten und Freunden hudurch am. 
) YWeiuk, Lichtgießer, 
in der Marlıkgrube. 
ESterbfälle, 
s Sn einem Alter von 76 Kahren, nach beinahe 
Dier und vierziajährigen dem Eıcharn Sraat im Morhee 
Hande ırenu geleieten Dienften, endigte die Borı hung 
am zweiten diefes Monats das {has . 
SNagluficenz des feir 7x8 ältelten Her: 
Hermann Geora Bünedau, J. U. 
Zodestall, art der vemöhnligeen YAnface, ıhren geehrs 
ten Anvermandten yRd Freunden _bremutceln anzuzeigen 
vhuermangeln Des Berflorbenen 
Nächte Angehbrige. 
1. Bott gefiel e8, meinen gelicdten Jüngfen Sohn, 
Wilhelm David, am ten d. M.;, au Musilichen 
Krämpfen, in einem Alter von ı Sahr und 6 Wodenz 
   
  
   
  
    
zu fi zu ne Diesen yür nuc und m Ävau 
traurigen Berhuift zeige Ih muinen Bermandıen un 
  
  
Freunden hieduzc) au, David kroger, 
wchnhaft ın der Mart 5 
Um 3ten Diarz endigte die gbriiche X 
das Leben unfers susch Mannes und Bacers, 
   
hanu 
  
Sochim Schutz, im 4öften Zahrc feines ıhärgen 
ie dienfts 
Yebens, le die ıhn gekannt haben, wien wi 
fertig und treu er. die Ihm aufgerragenen Geis 
Frohlinn verrichtere. Air verlieren an Ion unfer 
forger, weiches mir allen unferu Freunden und Zheils 
nehmenden wmehmüthıgft anzeigen, 
Margar. Henr, ELifab, geb. Nuß, 
BGulnav Cudmig Schütt. 
Um 3. März farb meine gure Frau, in einem Als 
ter von 67 Zahren, nach einer Furzen Krankheit. Ibr 
Berluft {ft mir ben meinem hoben Alter, und meiner 
Tochter, weicher fie die zärtlichfie Mutter und biffe 
Zreundin war, unerfeglich. 
3. €. Banfelau, Tuf Lauerhof, 
Yın 3. Marz farb meine geliebte Ehefrau, Anna 
Margar. Mokjin geb. Yhrens, ander Brufßfranks 
heit, im 73ften Sabre ıhres Alters. Diefen für mich 
und meine Kinder fhmerzhatten Verluft mache hıedurch 
meinen Verwandten und Freunden bekannt 
Zacob Rocdfin, Träger. 
Da e$ der Borfehung gefallen, meinen} geliebten 
Ehemann, Tomas Hinr. Webhrt, in einem Alter 
von 48 Jahren, heute Nachmittag um 2 Uhr, von denen 
fehmershaften Yeıden, fo ihm ben der Wallarbeir den 
27. 9. M durch den unglücklichen Einfturz eines ExdEio$ 
u Theil geworden, durch den zeitlichen Tod zu entbin' 
den: fo habe diefen mir fhmerzhaften Aall meinen Freuns 
den und Bekannren anzeigen wollen, Lübeck den 5. Marz 
1805, Anna Elifab verwistw., Wehrt 
geb. Zunge, 
Sefundne und verlohrne Sachen. 
Gefunden : 
Hın 4. Marz if in der Breitenfiraße ein Tafchens 
tuch, weiß mut rorhen Streifen, geborgen worden, 
Merlohren ; 
Ynr Sonnabend den 23. Febr. : eine zwengehäus 
fige filberne Tafhenubhr mir füilberner Kapfel, worauf 
der Name Verer Thomfen Nı. 1804, Der Finder evs 
halt 10 x für die Ablieferung, 
    
  
  
Ben der am zcffen diefes Monats im Ehbefchen 
Haufe Hort gebabren Zagdgefellichaft har temand eın 
Eieines Tafchenmefer Kegen Laffen, um deffen Zurücs 
Hieferung im Addreshaufe recht jehr gebeten wird, 
YAllerlen, 
Bekannkmachung,. 
Da die hiefige Wallarbeir nunmehro bad 
ihren Anfang neh ; fo werden diejenige 
hievon benachti ir Precde 
fih dabey 
weichen; Ende fie fd 
Yufzeichnung ihrer 
haben, 
    
       
      
    
  
  
   
  
   
  
Hasen 
Mittw. d. 
  
  
  
nıchr erneuert werden. 
   
    
   
  
   
   
Yudmiz 
Wir beftätigen obige Bekanurmachung, 
unfern- Sohn und Bruder für ferne 
  
    
ar D.C. Munf ein: 
(and Erfolge Divigirre 
gs: Suflirur wird auer Yinfı 
vr Gugefcheuen Naufleute 1110 von 
5, Rappeldr, der vom Berfiochenen 
ülie feir einigen. Jahre davep 
thärıg gemwefen if, und das Zenguiß der volltom; 
meuften Sabigkeir dazıy tür fc har, gauz nach dem im 
Sahre 1850 bekanur gemachten Plauie FOTIACICBT. 
Yübect den 2, Marz 1895. X. Meuße, Lt. 
llm das falfhe Gerücht, daß in Malaga abermals 
die epidemifche Krankheit wieder auggebrochen feyn folite 
zu widerlegen, hakte ich e$ für Pflıcht, meinen geehrren 
‚Herren Mirblrgern folgenden Bericht, welchen ih von 
dem refpeczablen Haufe Herrn Rein & Comp, in Malaga 
erbalten, mitzutbeilen, 
* ra Malaga den 26. Zan. 1805; 
Mir verfichern Ihnen aufvichtig, daß feit circa 25 Moos 
naten die gebabte Rranfheir völlig beendigt, und daß feit 
Jangen SZahren unfre Sradt nicht eine fo gure Sefund: 
keit gemoffen, als gegenwärtig. Auch vernchern die 
Merste, daß wir iu der Folge von der Krankheit werden 
beireyer bleiben, Der Hichfie gebe folches! 
ir haben es uns auch zum teften Spfilem gemacht, 
diefen Frühjahr nichts anders als Wein, Kofinen, Vetfel 
Gitronen und Sitronenfatr zu verladen, weil diefes im 
Feinem Fall gifrfangende Waaren find, Und nur Mr 
folchen Artikeln werden wır Fünftigen Monat das dani,de 
Schiff von Sapir, ZT. 3. Frees nach Lübecf expediren, 
Xübet den 4. März 1803. 
5 ES Ch, Gun: Dat 
Ich zeige biedurch an, daß ıd) Guitarren, Biolis 
nen. und echte Neapolitauifche Biolin- und Baßfaisen 
erhalten babe, fo wie ich mich ım folgenden Yırifeln 
beftens empfehle, als alle Sorten Pinfel, Hiucfifdhe 
Tuldhe, fAhoarse, rorhe und weiße Kreide zum Zeichnen, 
Das vom verforbenen «+ 
acrichtere 
hiefige pro 
fichr einiger 
Herrn NR, BD. 
ange ührr als Mitge 
  
  
  
 
	        

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