Full text: Lübeckische Anzeigen 1805 (1805)

  
  
   
Nachdem die am Mittwochen den 6, d. M, von 
hier auf Maogeburg, ‚Hamburg und Lüneburg abgegan: 
gene Pofi von der Wache zu Grönau angehalten und die 
auf dem Wagen befindlichen Güter (ausgenommen die 
Gelder und Briefe, welche durchgelaften ) hieher ne 
gefandr find; fo wird (olches zur Nachricht der Abfender 
Hiedurc augezeigt, damir znan die aufgelieferten PäEkes 
ren SthEfe aus denz hiefigen SEAT AM gehörige 
Kegitimarion zurück nehmen tönne, Zugleidy wird das 
Dublicum hiedurch pflidhrmäßig avertirt:; daß, (0 lange, 
nis noch Feine Abänderung bewürkr feyn wird, Feine 
große Pakkeren ; Sthtke, worunter auch Fifchkiepen ges 
rechner werden, ben der Poft wngenommen und bejördert 
werden Ednnen, 
       
Tidow, Poftverwalter, 
Da ich erfahre, daß mein jegiger Wohnort und 
Spiegelfabrife nicht durchgängig vekannt if und noch 
öfters Nachfrage veranlaßt; {o ermangle ich nicht anzus 
zeigen, daß ich in der großen alten Sähre an der Ede 
von der Wifdy Nr. 616 wohne, wo man jederzeit cin 
anfehnliches, f(chön fortirfes Xager der modernfien Gnienel 
zur beliebigen Ausmabl und zu den billigfien Preijen 
Aausreften wird, Auch nehme ich au alle Beftelkungen 
von- Trümenufpiegeln, Tifchs und Confolleuchter. Sms 
gleichen verfpreche ich alle Bildhanerarbeir, Bergoldung 
amd Decorvirung, wie fchon bekfanuz aufs eleganteffe zu 
Liefern, fo daß diejenigen, welche mic) mir ihren Bes 
gelungen bechren, fich einer billigen und recken Bedies 
zung verjicherr haften Fönnen, 3,6. Boigt, 
Id mache hiermit Öflentlich die Anzeige, daß ich 
mit dem Hrn, Carl Ferdinand Steffens in gar Feine 
Berbindung mehr fehe, und daß ich weder die durch 
Denfelben unter meinem Namen machende Gefchäfte 
annechme, noch die für meine Rechnung einziehende 
Ste für ES BEE anfehe, 
Zrankfurt a, Me, den 23. Febr. 1805, 
SEE ‚Deinr. Yausberg, Weinhändler, 
Am Sonnabend den 16, Marz werde id zum zweis 
genmal_ das doppelre Sitrerbier brauen — für dieemal 
in der Neihe der lepte, — Die Liebhaber diefes Bıers 
belieben die Ledigen Faftagen mir bald zuzufenden, 
Arnold Öotrl. Yohmann, in der Befergrube, 
Ein Mann, der im doppelten Buchbhalten gut 
erfahren ii, wünfcht, weil er z bis 3 Tage In der Weche 
Feine Hefchaftigung har, bey irgend einem hiefgen Haud- 
Eungshaufe die Führung der Bücher beforgen zu Ldns 
zen, Da ihm mehr an Thärigkeir als an anfednlichen 
(Sebalt liegt, fo wird er fid) wegen des leptern fehr bil 
Yig Anden laffen. Er ehr auch in deutfher und frans 
adlifcher Eorrefpondens zu Dienften, _ 
Eben naeh nt 
Richard Spießberg, Bürger aus Hamburg und 
Erfinder der Peruken ohne Nez und Band (man fehe 
yuur unter die Zahl der Künftler in Bremen den Boltzs 
Almanach von Dr. Emald, 1893), hat die Ehre bey feis 
ner Durcchreife dem gechrten Publikum anzuzeigen, daß 
bey ibm alle Sorten neumodifche Perüken und Touren 
für Herren und Damey zu haben find, alg Perlken ala 
Greque, ala Titus, Natur/Perükfen mir und ohne Neß, 
Touren von I ME, bis 6 mb; auch if ben ihm zu haben 
Darıfer Daardhl, a la Rose antique, (dhdh von Geruch 
and halt die Haare gut Fraus, a Slag ı me, — Da er 
fich nur wenige Zage hier aufhält, fo bittet er um bal 
digen Zufpruch, cin Logis ift beym Herrn Möhring 
In der Depnau Nr, 445, 
  
„TEST NE 
Weil unfre Todtenlade, die Linde genannt, fid) in 
fehr gutem Srande befinder, fo daß far 6 mE. nunmehr 
für jeden Sterbfall go mE, Yeichengeld ausbezahlt werden : 
ME HE wir diejenigen, weiche in diefe Gefellfjchaft 
ich einzukaufen Neigung haben, fich gefälligkt am Sonu: 
tage den 17, März Nachmirtags von 2 bie 4 Uhr, bey 
Den, Nolk oben in der Wederfiraße einzufinden, we 
wir algdann mit dem Einkaut außerft billig feun wers 
den. e 4 Wochen wird nad immer Xadentag ge‘ 
halten, Sämmtliches Yelteften, 
Wenn wider Vermuthen noch jemand an die in 
dem hiefigen jungfräulichen Sritr Sr, hr vers 
frorbene Convenzualin Anua Cbhriftina Fanfch etwas zu 
fordern haben nibchte: fo erfuche, fid) damit innerhalb 
vier Wochen bey mir zu melden , weit nach deffen Ab- 
Tauf Feine weitere Anjprüche mehr angenommen noch 
von Mir berichtiger werden, Lübeck, den 9, März 1805 
Perser Hinrich Plähn, 
in Cura funeris eı hereduatis, 
„Da ich diefer Tage von hier zu reifen Willens 
bin; fo fordre id) alle diejenigen, welche wider Bermus 
then noch Anfprüche und Forderungen an mid) machen 
möchten, biemir auf, fid) dieferhalb binnen 14 Tugen 
Au den Herrn Zacob BYrofe in der Hundfiraße zu mels 
den; nad) diefer verfloffenen Zeit werde id) niemanden 
Rede und Antwort geben, Live, d. 5, Marz 1805. 
Asmus Andreas Krumve. 
dh erfuche einen jeden, auf meinen Namen ohne 
baare Zahlung oder meine Handichritt nichts verabfols 
gen zu faffen, weil ich für Feine Zahlung hafte, Zus 
ed birte ich, falls jemand noch Nechmungen an mich 
aben jollte, foldhe innerhalb & Tagen jpätftens einzus 
reihen, denn nad) Ablauf diefer Zeit bezahle ich fie 
nicht mehr, Herrmann Berend Zimmermann, 
Schaufpiel. 
Donnerfiags den 14. März: Reue und Er: 
faß, ein Schaufpiel in 4 Yufzlıgen, von Vogel, 
abonnement, 
Conzerfanzeige, 
Mit hoher obrigFeitlicher Bewilligung merde ich 
Sonntag den 17. März die Ehre haben ein Conzerr auf 
dem Conzertfanle zu geben. Zch habe nicht ermangein 
wollen folches hiedurdy meinen geehrten Gdönnern und 
Mudfikfreunden anzuzeigen, und um glrigen Zufprud 
ergebenft zu bitten, Der Anfang it um 4 Uhr; die 
Eniree ı mE 361. Billers find in meinem Haufe auf 
Zacobi-Kirchbhof und beyın Singange zu erhalten. 
. Hermberg, 
Wohnorfgveränderung, 
Da ich nicht mehr oben der Filchergrube, fonderu 
gegenwärtig In der großen Schmiedeftraße in dem Haufe 
Nr, 814 wohne, fo empfehle Ich mich der Gewogenhett 
meiner Freunde und Gonucr befeng, mit der Birıe mich 
fernerhin mit ihrem geneigten Zufpruch zu bechren, 
oh, Zoach, Zimmermaun, Schneidermeifter, 
NReifegelegenheif, 
Un Donnerfiag oder Sonnabend fährt ein Lediger 
Stuhlmagen mit Berdet nach Hamburg. Nähere Ser 
richr giebr N. SS. Fran am Pferdemarkr, 
ruhl wm REES er MA DA A en Lediger 
tuhlmagen muy Berdecf nı amburg, utfher 
Wegener in der Beckergrube, erDEM 
———
	        

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