Full text: Lübeckische Anzeigen 1805 (1805)

€ wünfdht ch ein Prediger auf dem ande cine 
Aaughälterin zugleich aber auch eine anfändige Sefells 
fe,atterin, nurbin cine DBerfon von geferten KZahren, 
guter Herkunfz und Hrrficher Xebensart. Es müßte ihr 
feldit mehr ums Tille Yandleben und guien Mngana, 
als große Belohnung zu thun fepn; denn man Fann 
teine große Dinse verfprechen, wird aber denn dod) 
zaach Möglichkeit Ihren Dientieter vergüren. 
Gin Buriche zu Bekchungen der_Gewerhe, 
Su einer Tobactshandlmmg zum at: Verkauf 
ein Nann von acfesten Yab-on, der yorzuglıch sten 
aD von guren Sirsen Hl, Yecueh amd Schreiben, aud) 
Der Dieug kann gleich ange 
   
  
DZurgfchate feitten fan 
BUCTEN TOCLDECNL, 
ein Vidddhen vom Lande, zur Landarbeir nahe 
vor der Sradr, zu rechter Zeit, 
Zueiner Elenbandlung ein guter hiefiger Burfche, 
der im Rechnen und Schreidin gehdr if, 
Ein Mädchen ben einer Wirte zur Nufwartung, 
Sg On einer Heinen Haushalzung ein WMWadehen oder 
eine unverheirashete Zrau, gleich. 
Familienbegebenheiten, 
Sterbfälle. 
Um 25, d. M. farb in Hamburg meines feel, 
Bruders Tochter, Frau Rofina Dororhea, ver 
blichte Schumacher, geb. v, Duhn, an einem 
merzbaften äußerlichen Brufkjchaden, in ıbram zsfien 
Zahre des Lebens, Küberk deu 30, Han. 1803. 
30h. Joch. v Duhn. 
Yın 26fen d, M. gefiel z$ der gbrelichen Bor 
febung, meme gelichte Ehefrau, Catharina €Elifar 
berb geb. Burmegjter, au den Folgen eur Brufs 
franfheir, in einem Alter von 43 Zahren, zu fich zu 
nehmen, Diefen {hr mich jderrüdbten Veıfuft zeige (ch 
meinen Verwandten und Freunden hiedurch an. 
Peter Hinrich Lamp. 
Sanft entfdlummerte zum beffern Ermachen am 
27, Januar meine gute Schweiter, Magdalena Clı 
fobeSchwarren geb. Wırrling, mn einem Alter 
von 63 Zahren. Soldjen ab IEn Berlugß mache 
ich meinen Verwandten und Freunden hierdurd) bes 
anne, obayın Dermann Wirsling, 
Bleicher. 
Yın 27. Zar. farb der Huthmachergefell I os 
hann Yinde, aus Tuls gebürtig. Solches mırd hıes 
mit feinen Bekannsen und Freunden angezeigt. 
D.Schulz& Ziegler, 
Sefundne und verlohrne Sachen. 
& Sefunden : 
Um 2aften d. M. auf der Wehde: zwey Tür 
welche im Haufe Nr. 738 Joh N. KMDSLA RAD 
Verlohren; 
Sonnabend den 19. Vormittags‘, in der Königs 
firaße ben der Wahmfiraße, von einem Dientmätchen : 
eine Tafhe mir 4 bis 3 FE, Geld und ı Schlüffel. Bon 
der Ehrlichkeit des Finders wird erwartet, daß er Ne 
gegen Erkenntlichkeit, im Adrescomtoir abgeben wird. 
wen goldene Derfchafzen, Wer Ne finder erhält, 
egen Zurücgabe derfelben, eine, den Umfiänden der 
a a an 
a eine, Fol. 600 Nr. 7910, und 
Fol, 300 NT, 1929, a 
U 
    
Am Sonntag Nbend, von der Holfienfiraße big 
nich dem Paradeplag: cın großes cartunenes Umfchlags 
Dem Finder ward ben der Ablieferung ein gutes 
erfprohen, 
Yım Zonntag, auf dem Wege von der Beckers 
grube, Stogengwfagzaße, langen Lohberg, bis unten 
am meiten Yohberg: cin Schlüffel mittler Grdke, Da 
Diefer denmzAinder von gar Feinem Nusen fenn Fann, denz 
Eigener ober fehr daran gelegen 1R, fo mird um Die 
YMölleseruug deifelben geberen, N 
„Um Sonnrag Abend, vom St, Anyen Kloder 
bis in die Weberfivaße: ein feidenes Umpehlagetuch. 
Der chrliche Finder wird erfuchr, e$ gegen eine Bes 
Tohmung im Addreßbaufe abzuliefern, ‘ 
Sejtern Ybend, auf dem Wege von der Mühlens 
firaße, überm Klıngberg und Koblmartr nach der Hol 
Kendraße: ein blau und weißes Tajchentuch mit CKS 12 
bejeihner, Dem Finder deffelben wird eine gute Ber 
Lohnung verfprochen, 
  
  
  
YÜllerley, 
Bekanntmachung, 
Unrerzeichnerer erfucht hiemirrefft alle diefenigen 
welche noch tunberichrigre Rechnungen ben der Traves 
ander Zecbade- Anftalt haben, folche un Yale dies 
fes Janus y; DMonars bey ihm einzureichen und die 
aablaug verfelben am 4reH, 5100 Und 7ten Februar, 
Mliengs von u bis! I2 Uhr, In feinem Daufe CNrgegen 314 
uchmen, Den 2, Sanur 1893. 
Sceer, LembEe, 
Da der auf den 11, Februar d, IK, angefeht ges 
wefene Verkauf der Pdliner Waffermühle trifs 
traer Mrfache wegen nunmehro gänzlid) Fein Sratr haben 
tann; fo wird jolches zu jedermanns Nachricht hıemits 
rolft bfrendlich angezeigt und bekannt gemacht. Lübect, 
den 28, Zanuar 1805, „Bogten: Gericht 
des heil, Geil Gotreshaufes, 
Daß die Weinhandlung meines feel. Onkels, des 
Herrn Frwderıch Nicolaus Pererfon Finfrig einzig und 
allein für meine Rechnung mit Benbehaltung der alten 
Firma von Holft & Pererfen forrgefegr wird, zeige ich 
hiedurch ergebenft an, Für das diefer Handlung bisher 
gütigfl gefchentie (häßdare Zurranen arte id hiemir 
den gehorfamiten Dank ab, u1d werde c6 mir ers zur 
befondern Pflıcht machen, folches auch Fünflig zu verdies 
nen, Yüdbeek den 13, Zan. 1895« ; 
Hermann Gottlieb Schobel. 
Man fagt: Ich unclie Die mir vom meineın feel, 
Ndann binzerlajiene Conditaren nicht forriesen, D 
faljchen Gerdichte wigerfaLeche Ich hiedurc, bffe 
verfühere zugleich, dag dıe Gefchäfze ohne « 
derung auf dem bisherigen Fuß von mir foriıg 
ich mid) gewiß befirchen werde, jeden 9i 
wohlwollenden Gommer auf das beit au 
empfchle mich ben diefer Gelegenheit deren 
denken ergebenft, Lüb;ck, den 25. Kaunar I 
Seel, X. 6, Marer Wirtwe. 
Da id mid, Hırzlid erablirr und eine Wein? 
handlung in der Breitenfiraße nahe bey der Jacobi? 
tirche erbffncr habe; fo verfehle ich nicht folches einen 
verehrungswürdigen Publico bekannr zu machen, und 
mich deffen Wohlgewogenheit hiemir befens zu empfeh; 
lem, SZac, Friedr, Rasmuß, 
  
    
     
   
   
  
     
  
    
   
   
zei 
u; ie) 
ueiem Yns 
 
	        

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