Full text: Linz und seine Umgebungen

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es zu wünschen, daß mehrere Personen sich aus den Sei- 
denbau verlegten, besonders weil er solchen, die zu an- 
derem Erwerbe nicht geschickt sind, einigen Unterhalt 
gewährt, wie auch andern, die sich lieber m ihrer eige- 
nen Wohnung zu beschäftigen wünschen. 
Unter mehreren Gasthöfen der Stadt ist der am 
Platze gelegene schwarze Adler einer der vorzüglichsten. 
Wels hat seit einem Jahre durch die Eisenbahn sehr 
viel an Lebhaftigkeit gewonnen. 
«) Gmuvden und das Salzkammergut. 
Die Reise in das Salzkammergut ist unter allen, 
welche man in Ober-Oesterreich machen kann, bcy wei- 
tem die interessanteste. Nicht nur, daß sie sür die Tech- 
nologie viel Merkwürdiges darbiethet, ficht, man sich 
auch, nach einem Wege durch flaches Land, in wem- 
gen Stunden in Gegenden versetzt, welche nicht etwa 
mit schweizerischen bloß verglichen werden, nein — mit 
den erhabenen Partien derselben sogar wetteifern. 
Der Weg^ nach Gmunden führt über Wels und 
Lambach, einem drev Posten von Linz entfernten Markt- 
flecken, welcher in den Kriegen 1805 und 1809 viel 
litt, sich aber allmählich wieder von seinem Verluste er- 
höhlt. Das Gebäude des Benedietinerstistes, welchem 
« gehört, präsentirt sich vorzüglich gut nach der Traun 
zu, die nicht ferne davon vorbeyfließt. Kommt man 
in Lambach aus der Eisenbahn an, so hat man von 
dem neuen Regie-Gebäude der Eisenbahn - Gesellschaft 
auf das gerade gegenüber liegende Stift und den Markt 
einen schönen Prospeet. Will sich jemand, che er sein« 
Reise nach Gmunden auf der Eisenbahn fortsetzt, oder 
Lambach besuchen will, durch Speise und Trank re- 
stauriren, so kann dieß bey dem Traeteur in diesem 
Gebäude nach Wunsche geschehen. Der kurze Weg nach
        

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