Full text: Das Stilisieren der Thier- und Menschen-Formen

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auch an der Seitenansicht der Pfeilercapitäle der Propy­ 
läen zu Priene, welche Theile auch als neutrale Felder 
behandelt erscheinen. Greifen bilden aber auch nicht selten 
in freistehender voller Sculptur die Eckakroterien der 
Tempel, so z. B. am Athena-Tempel auf der Insel Ägina 
(Fig. 82), wie sich dies aus den Vorgefundenen Fragmenten 
Fig. 8>. Mittelbild ft es Mosaikfussbodens vom Tempel zu Olympia. 
(Kunsth. Bg.) 
erweist. Aber auch die Mittelakroterie dieses Tempels zeigt 
eine lyraförmige Verzierung zwischen zwei Figuren, welche 
von einem löwenköpfigen Greifen von rückwärts gestützt 
gewesen zu sein scheint. Auch an anderen Tempeln fand 
man Fragmente von Greifen, welche beweisen, dass dieses 
Fabelthier mit Vorliebe angewendet wurde. 
Einer grossen Beliebtheit erfreuten sich ferner auch 
die Tritonen, es sind dies niedere Meeresgötter mit mensch-
        

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