Full text: Das Stilisieren der Thier- und Menschen-Formen

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Von den griechischen Akroterien hat sich wenig an 
Ort und Stelle vorgefunden, indem der Zahn der Zeit diese 
so sehr exponierten Ornamente zuerst zerstörte und das, was 
man aus dem umliegenden Schutte ausgrub, bietet nicht immer 
genügende Anhaltspunkte zu einer gründlichen Restauration. 
Bedeutendere Reste fanden sich namentlich bei dem Athena- 
Tempel auf der Insel Ägina vor, dort waren, wie es scheint, die 
Ecken des Giebels durch grosse geflügelte Greifen aus­ 
gezeichnet (Fig. 16 *), während die Mitte eine lyraähnliche 
Akroterie schmückte, mit zwei Jungfrauen in archaischen 
Gewändern an den Seiten, Granatäpfel in den Händen 
*) Fig. 16, 17und 19. Nach Mauch: Die architektonischen Ordnungen 
der Griechen und Römer und der neueren Meister. Berlin. Verlag 
von Wilh. Ernst und Sohn. 
Fig. 17 *). Mittelakroterie vom Athenatempel zu Ägina.
        

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