Full text: Das Stilisieren der Thier- und Menschen-Formen

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unbefangene Kritiker wird wohl sagen müssen, mit weit 
mehr Glück und Geschick als in Griechenland, denn bei 
den eleusinischen Beispielen ist die Verbindung der anima­ 
lischen Elemente mit den vegetabilischen eine lockere 
und unorganische, es ist wie ein erster Versuch, ein neues 
Decorationsprincip einzuführen. 
Fig. 20. Griechisches Trinkhorn. 
(Rhyton. Kunsth. Bg.) 
Aber auch in der griechischen Kleinkunst finden sich 
animalische Elemente häufig genug vor, so namentlich bei 
Gelassen; ein sehr beliebtes Trinkgefäss hatte die Gestalt 
eines Thierkopfes, in dem Mund desselben befand sich 
eine kleine Öffnung, aus welcher der Wein in einem 
feinen Strahl in den Mund des Trinkers floss, dabei wurde 
aber das Gefäss nicht etwa an die Lippen des Trinkenden
        

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