Full text: Das Stilisieren der Thier- und Menschen-Formen

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des Tragens übernehmen, so soll offenbar die in (Fig. 36) 
abgebildete Sphinxgestalt eine Tischplatte tragen, sie über­ 
nimmt diese Aufgabe bloss der Idee nach, denn thatsächlich 
wächst zwischen den Flügeln eine Stütze der Tischplatte 
hervor, die mit dem Thiere selbst nichts gemein hat. (Ver- 
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Fig. 36. Tischfuss aus Pompeji. 
(Nach einer Aufnahme des Verfassers.) 
gleiche auch Fig. 1. dieses Werkes.) Zuweilen werden die 
Combinationen allzu willkürlich gewählt und allzu unor­ 
ganisch zusammengesetzt, wie dies z. B. an dem links­ 
seitigen Prachtdreifuss aus Herculanum (Fig. 37) der Fall 
ist, dieser wird zunächst gebildet aus drei kräftigen Reh-
        

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